Fasching 2001

In diesem Jahr hatten sich die Aktiven der elften Klassen ein ehrgeiziges Projekt für den 23.02. ausgedacht: Unter dem Thema Fernsehen imitierten sie "BigBrother", wobei sich sechs Lehrer dieser Schule als Kandidaten zur Verfügung stellten und am Mittag ins "BigPupil"-Haus einzogen: Astrid Sattler, Heiko Niemeyer, Elke Neumann, Wolfgang Hilbert alias Ned Flanders, Heidi Hintze alias Nathanaëlle und Paul Zanin. Während die Schüler erst einmal nach Hause fuhren, um sich für den Abend vorzubereiten, blieben Astrid, Heiko, Elke, Ned, Nathanaëlle und Paul im "Container", wo sie, unter Aufsicht dreier Bodyguards, stundenweise Aufgaben zu lösen hatten. Zu Beginn des Faschings, um halb sechs, betraten die Ersten vorsichtig die Aula, in der eine imposante Technik, ähnlich dem wirklichen BigBrother, aufgebaut worden war. Was außerdem sofort ins Auge fiel, war ein Stand mit Getränken, Salaten und Kuchen, der im Laufe des Abends guten Anklang fand und sich im Selbsttest als wirklich gelungen herausstellte. Mit etwas Verspätung begannen dann gegen 18:30 Uhr die Nominierungen der Kandidaten. Als Erstes standen Heiko und Astrid zur Auswahl und die Schüler konnten durch Klatschen abstimmen. So musste Astrid als Erste das Haus verlassen und über die Erlebnisse mit den anderen Kandidaten berichten. In den nächsten Runden traf es Heiko und Nathanaëlle, deren Psyche nach ihrem Auszug treffend von der Psychologin Arabella (alias Frau Dr. Conrad) analysiert wurde und die zu den Fragen der drei Moderatoren Anke, Eric und Tilmann Stellung nehmen mussten, wobei es ihnen stets gelang, sich schlau aus der Affäre zu ziehen. Im Finale der ersten BigPupil-Staffel standen nun Paul, Elke und Ned, der durch mehrere Regelverstöße negativ auffiel. Trotzdem wurde Elke als Erste im Finale herausgewählt. Letztendlich siegte Paul und betrat die Aula in einer etwas ungewohnten Kleidung: rote Perücke, ein großgeblümter Umhang, der vorne nicht ganz schloss, so dass er noch einen blauen Hut davor hängte (übrigens: nette Unterwäsche!). Mit Sekt und Merci, welches Paul großzügig ins Publikum warf, ging die erste (und vorerst letzte) Staffel von BigPupil zu Ende. Im Anschluss trat die Schülerband auf und spielte einige überzeugende Titel aus eigener Komposition und Nirvanasongs zum Abschluss. Danach tanzten die partywilligen Schüler und auch Lehrer weiter zu Liedern von "Miss Jackson" bis hin zu alten Klassikern wie "Summer of ´69", bis gegen halb zwölf der Fasching für dieses Jahr mit dem Lied "Light my fire" endete. Totmüde und erschöpft nach dem gelungenen Abend beschäftigte den Schüler noch immer die Frage: "Gab es im BigPupil-Haus nicht doch so gewisse unbeobachtete Romanzen?"

Katharina Schlegel

 
 
 
 
 
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