Schülerbetriebspraktikum

Ich habe mein Praktikum vom 23.9 bsi zum 2.10 in einer Förderschule für geistig behinderte Kinder gemacht. Ich hatte überhaupt keine Vorstellung von dem Unterricht, der dort abgehalten wurde und war dementsprechend aufgeregt, als ich den Klassenraum betrat. Meine Betreuerin und ihre zwei Kolleginnen, die zusammen eine Klasse mit sechs Schülern im Alter von neun bis zwölf betreuten, stellten mich dieser Klasse vor und integrierten mich von der ersten Minute an. Ich half den Kindern bei der täglichen Hygiene, beim Tischdecken und auch bei ihren Aufgaben. Natürlich war der Unterricht vollkommen anders als unser Unterricht, aber trotzdem machten die Schüler erkennbare Fortschritte. Das Klima war viel lockerer und ich hatte das Gefühl, die Schule wäre für die Kinder fast schon ein Familienersatz. Ich würde das Praktikum an der Schule, die sich in Waldstadt befindet, nur Menschen empfehlen, die auch gerne mit Kindern arbeiten und nicht allzu viele Berührungsängste haben.

Ina Sieberling

 
 
 
 
 
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