Linguam latinam discere iuvat!
Seit Jahren nimmt die Zahl der lateinlernenden Schülerinnen und Schüler in Deutschland stetig zu. Da kommt doch schnell die Frage auf, warum dies so ist.
Das kann zum einen daran liegen, dass Latein die „Mutter“ vieler europäischer Fremdsprachen wie beispielsweise Englisch, Französisch oder Spanisch ist. Somit erleichtern gute Lateinkenntnisse das Merken vieler fremdsprachiger Vokabeln, aber auch das „Entziffern“ bzw. Verstehen von Fremdwörtern.
Zum anderen ist Latein nicht nur sehr praktisch, sondern auch interessant und amüsant. Ohne Geschichte gibt es keine Gegenwart. Deshalb lernen und erleben wir Geschichte, setzen uns mit den Bildern der Bibel auseinander und diskutieren über diverse philosophische Ansichten zu Themen wie Leben, Verstand und Glaube.
Das Ziel des Lateinunterrichts ist das Erlangen des Latinums, ein Zertifikat, das jede Person erhält, die 4 Jahre Latein als Unterrichtsfach belegt hat. Das Latinum bildet für viele interessante Studienfächer wie Archäologie, Kunstgeschichte, Musikwissenschaften, Theologie oder Anglistik die Grundvoraussetzung zum Erhalt eines Studienplatzes. Ohne dieses muss man alles, was man in der Schule in einem Zeitraum von 4 Jahren vermittelt bekommt, in 2 Jahren zusätzlich zum parallel laufenden eigentlichen Studienfach erlernen, was viel Stress bedeutet. Und das bereits in den ersten Studienjahren. Für andere Fächer wie Medizin oder Jura ist das Latinum zwar nicht an allen Universitäten Deutschlands Pflicht, doch immer gern gesehen. Aber auch hier liegen bereits bestimmte Pläne vor, das Latinum zum MUSS für einen Studienbeginn zu machen.
Frau Kettner und Frau Westphal - die Lateinlehrerinnen an unserer Schule
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