
KI für mehr Barrierefreiheit: Magnus Schlinsog gewinnt bundesweiten Sonderpreis
Großer Erfolg für unseren Schüler Magnus Schlinsog: Beim 61. Bundeswettbewerb Jugend forscht in Herzogenaurach (Bayern) wurde er mit dem erstmals auf Bundesebene vergebenen KI-Sonderpreis der IU Internationalen Hochschule ausgezeichnet. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und würdigt innovative Projekte, die Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll einsetzen und einen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen.
Die Grundlage für diesen Erfolg entstand im Rahmen des Seminarkurses „Taste MINT“. Mit seinem Projekt „Jacob – die KI in Leichter Sprache“ entwickelte Magnus ein Sprachmodell, das Texte automatisiert in Leichte Sprache übersetzt. Ziel ist es, Informationen für Menschen zugänglicher zu machen, die auf besonders verständliche Formulierungen angewiesen sind. Damit leistet sein Projekt einen wichtigen Beitrag zu mehr Teilhabe und Barrierefreiheit.
Bereits im Vorfeld des Bundeswettbewerbs stieß das Projekt auf großes Interesse: Magnus war zu Gast beim rbb Inforadio und stellte dort seine Arbeit sowie die Idee hinter „Jacob“ in einem Interview vor. Dabei erläuterte er, wie Künstliche Intelligenz dazu beitragen kann, Informationen für mehr Menschen verständlich und zugänglich zu machen.
Auf dem Weg zum Bundesfinale setzte sich Magnus zunächst auf Regional- und anschließend auf Landesebene gegen starke Konkurrenz durch. Die Qualifikation für das Bundesfinale war der verdiente Lohn für viele Monate intensiver Arbeit. In Herzogenaurach erlebte er von Donnerstag bis Sonntag spannende und ereignisreiche Tage, in denen er sein Projekt einer Fachjury sowie zahlreichen Besucherinnen und Besuchern präsentieren konnte.
Besonders überzeugte die Jury, dass Magnus sein Modell nicht nur technisch entwickelte, sondern es mithilfe von Rückmeldungen aus der Zielgruppe kontinuierlich verbesserte. Dadurch entstand eine Anwendung, die sich konsequent an den Bedürfnissen der Menschen orientiert, für die sie gedacht ist.
Die Auszeichnung wurde von Prof. Dr. Kamal Bhattacharya, Pro-Rektor für Forschung und Transfer der IU Internationalen Hochschule, überreicht.
Wir gratulieren Magnus herzlich zu diesem herausragenden Erfolg und freuen uns, dass seine Arbeit eindrucksvoll zeigt, wie moderne Technologien zum Nutzen der Gesellschaft eingesetzt werden können.
Janin Brandt
Interview zum Nachhören mit Magnus auf rbb24: Link
Fotos: Stiftung Jugend forscht e. V.



